Gesellschaftliche Verantwortung ist für mich kein Zusatz. Sie gehört zu meinem Selbstverständnis.
Ich habe in meinem Leben erfahren, wie wichtig Chancen sind. Menschen, die Türen öffnen. Räume, in denen man sich ausprobieren darf. Vorbilder, die zeigen: Du darfst deinen Weg gehen.
Deshalb ist Impact für mich nicht abstrakt. Es geht nicht darum, irgendwo ein Logo neben ein Projekt zu setzen. Es geht um persönliche Verbindung, Verantwortung und konkrete Wirkung.
Ein Bereich ist Bildung. Die Steffi-Jones-Schule in Frankfurt-Bonames ist für mich ein besonderer Ort. Ich war selbst dort Schülerin. Heute trägt sie meinen Namen. Das berührt mich und es verpflichtet mich auch. Schule ist für mich nicht nur ein Ort des Lernens. Schule ist ein Ort, an dem Kinder Vertrauen entwickeln, gesehen werden und erfahren sollten, dass ihr Weg zählt.
Ein zweiter Bereich ist die Stärkung von Mädchen. Projekte wie GRLS WNTD SOCCER sind wichtig, weil Fußball Mädchen mehr geben kann als Bewegung. Fußball kann Selbstvertrauen schaffen. Gemeinschaft. Mut. Das Gefühl, Raum einnehmen zu dürfen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie prägend solche Erfahrungen sein können.
Und dann ist da der Tierschutz. Auch das ist für Nicole und mich sehr persönlich. Viele unserer Hunde kommen aus Griechenland. Sie haben Schutz gebraucht, Geduld und Menschen, die nicht weggesehen haben. Unsere Verbindung zu Evi und ihrem Shelter ist aus dieser Erfahrung entstanden. Aus Schutz wurde Vertrauen. Aus Rettung wurde Familie.
Impact bedeutet für mich auch, Sichtbarkeit zu nutzen. Auf Bühnen, in Gesprächen und dort, wo Themen gehört werden. Ob Bildung, Chancengleichheit, Mädchenförderung oder Tierschutz: Wirkung entsteht, wenn Menschen Verantwortung übernehmen.
Nicht irgendwann. Sondern dort, wo sie können.
Purpose zeigt, wofür wir stehen. Impact zeigt, was daraus entsteht.
